Archive for July, 2006

Deutsche Meisterschaften im Beachhandball 2006

An diesem Wochenende wurden in Cuxhaven mal wieder die Deutschen Meisterschaften ausgespielt. Die Sandgirls und die Handballakademie Göppingen konnten sich die Titel sichern. Trotz Qualifikation nicht mit am Start waren die Herrenberger Teams BluesBrothers, Al Sandys und Chickenwings.

Während die zwei Erstgenannten ja abgesagt hatten, sind wir erst gar nicht vom DHB über unsere Qualifikation benachrichtigt worden. Die haben uns schlicht weg übersehen! Und als wir zufällig letzten Mittwoch bemerkten, dass sogar die Horny Hornets mit 18 Punkten nach Cux reisen, wir mit 20 Punkten also auch irgendwie dabei sein müssten, da war’s natürlich schon zu spät für uns.

Und so kam’s zum Missverständnis:

Beim Masters in Ismaning wurden wir aus Versehen, und ohne unsere Kenntnis, als Chickenwings Vaterstetten geführt. Vermutlich deshalb, weil der Organisator Nadia kennt und die in Vaterstetten spielt. Eine andere Erklärung ist uns bislang noch nicht eingefallen. Da wir aber eines der nur drei(!) DHB-registrierten Teams waren, eigentlich trotzdem leicht zu identifizieren.

Die Veranstalter meldeten jedenfalls unser Ergebnis, unter leicht falschem Namen, an den DHB und die brachten es nicht mit den Chickenwings Herrenberg in Verbindung. Eigentlich sollte beim DHB doch irgendjemand eine Liste mit allen registrierten Teams haben, oder nicht?

Beim Studieren der DHB-Liste ist der Fehler jedoch Britta gleich aufgefallen, woraufhin sie sofort eine Mail an den DHB losschickte. Auf eine Antwort wartet sie zwar immer noch, dachte aber, es sei damit erledigt. Nach unserem eigenen Turnier in Herrenberg, wurde ja so schnell keine verbindliche Rangliste mehr veröffentlicht. Es gab auch keine Infos darüber, ob ein Team abgesagt hat. Wir dachten deshalb, es hat uns eben einfach nicht gereicht.

Horst, verantwortlich für die Beach-Rangliste, wurde aber dann doch stutzig und fragte bei Alex Gehrer nach. Der war der DHB-Verantwortliche in Ismaning gewesen. Nun kennt Alex die Chickenwings seit ca. 7 Jahren, weiß, dass wir aus Herrenberg kommen und verbringt 2 Tage dort mit uns, ist sich aber wohl trotzdem nicht ganz sicher. Er fragt also nocheinmal beim Veranstalter nach und dieser bestätigt, dass wir auf keinen Fall mit den Herrenbergern identisch wären!

Was sagt man denn dazu???!!!???

Wer aufmerksam unsere Einträge zu Ismaning gelesen hat weiß, dass wir mehrere Telefonate mit den Ismaningern im Vorfeld hatten, wo es darum ging, dass wir erst um 10 Uhr morgens in Herrenberg losfahren könnten. Auf jeden Fall hielt es keiner der Verantwortlichen für nötig mal bei uns nachzufragen.

Tja, so kam’s, dass jetzt die Horny Hornets für uns nach Cux gefahren sind. Sie haben uns allerdings würdig vertreten und standen immerhin im Achtelfinale. Dort scheiterten sie gegen den Topfavoriten Flying Kangaroos aus Berlin.


Galerie: Buntes Beach-Treiben

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Hier geht’s zu mehr Fotos, rund ums Aramis-Beach-Turnier, zu einer kleinen ––>Flash-Galerie.


Du hast die Haare schön!

Dieses Foto will ich nun doch noch gleich hochstellen. Extra für unseren Chief Wiggum. ;-)

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Die Chicken in Herrenberg

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Hier auf die Schnelle unser Team beim H2Ku-Cup in Herrenberg. Genauer gesagt, im Aramis in Nebringen.
Stehend von links: Birgit, Britta, Manu, Uli. Sitzend: Schitti, Nadia, Anja.
Auf dem Foto fehlen: Nicole und Lisa

Wie immer folgen mehr Fotos, sowie ich etwas Zeit habe.

Ich war am Sonntag so k.o., dass ich nach dem Sieg von Federer glatt eingepennt bin. Zum Glück hat mich ein Anruf um 20 Uhr wieder geweckt. Aber leider hatte ich da schon die Marseillaise verpasst.


Nächste Station: Der SGH2Ku-Cup vor heimischem Publikum

Am Samstag, 8.7. geht es leider zum letzten Masters in dieser Runde. Um 10.30 treffen sich alle Chickies in schwarzem Outfit am Eingang.
Neben den Stammspielerinnen Coach, Red Devil, Nicole und BBlue, sind auch wieder Manu und Anja am Start. Unterstützt wird das Team von Schitty, Uli und Lisa.

Auf viele Pirouetten, Kempas und weitere Sprünge…!

Ein ausführlicher Bericht wird folgen!


Welch’ ein Turnier! (2)

Am nächsten Morgen – niemand hatte wirklich lange geschlafen – sollte das Turnier um 9 Uhr mit einer Männerrunde beginnen. Da sich zu dieser Zeit aber nur die Handball-Akademie Göppingen auf dem Sand rumtrieb, verschob man die erste Runde eben auf später. “Da ist man in Ismanig nicht so, ist ja alles Fun!” Ja wirklich, welch’ großer Spaß, morgens aufstehen, der Gegner nicht da, na dann spielt man eben 2 Stunden später. Da kann man ja zwischenzeitlich ganz lustig frühstücken gehen.

Irgendwann Samstagnacht hatte leider unsere zuvor ausgeliehene Torhüterin für den Sonntag per SMS abgesagt, so dass dann beinahe noch Sarah oder ich ins Tor mussten. Das Team wollte dann allerdings doch nicht auf meine Angriffs- und Sarahs überragenden Abwehrleistungen verzichten. Puh, noch mal Glück gehabt.

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Unser erstes Spiel begann dann mit etwas Verspätung, um 9.45 Uhr. Und um 10.45 Uhr hatten wir bereits unser drittes(!!!) Spiel, nämlich das Viertelfinale gegen die Isibees. Ohne Torwart, mit zwei Läuferinnen – und wir waren doch schon nach den 2 ersten Spielen hintereinander völlig am Ende gewesen, ohje!

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Wir verloren verdient … und dachten, das wär’s gewesen. Doch nein, in ca. einer Stunde sollte noch ein Shoot Out sein, aber danach dann nichts wie unter die Dusche!

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Man muss bedenken, bis es uns bis dahin noch nicht gelungen war, einen Spielplan aufzutreiben. Als sich Sarah und ich, frisch geduscht, das Auto fertig gepackt, noch ‘ne Kleinigkeit gegessen, gerade verabschieden wollten, kam die Aufforderung zu einem weiteren Shoot Out.

Sarah weigerte sich entschieden und so trat ich eben im Kleid an. Immerhin ging es ja plötzlich noch um den 5. Platz!

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Und auch dieses Penaltywerfen konnten wir für uns entscheiden!
Chicken, der H2Ku-Cup kann kommen! Zumal wir dann wieder eine Torhürerin mit dabei haben!


Welch’ ein Turnier! (1)

Bei der Anmeldung zum Turnier wurde uns noch ganz problemlos ein später Samstag-Start-Termin zugesagt. Sarah konnte nämlich erst morgens von Heidelberg nach Stuttgart mit dem Zug anreisen.

Die Ismaninger Organisatoren machten dann aber erst am Freitagabend vor Turnierbeginn den Spielplan. Um halb zehn erfuhr ich, dass wir am nächsten Tag um 12.25 Uhr unser erstes Spiel haben würden. Sarah’s Zug sollte um 10 in Stuttgart ankommen. Das war knapp, aber später spielen ging nun wohl auf keinen Fall.

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Rote Karte für die Turnierleitung!
Exakt 12.23 Uhr erreichten wir am Samstag das Turniergelände. Und das trotz etlicher Staus, da ja an diesem Samstag halb Deutschland nach München fuhr.

Und jetzt kommt’s: Hier erfuhren wir, dass man leider am Morgen den Spielplan noch einmal ändern musste, wir bereits 2 Spiele hatten und da wir nicht angetreten waren, beide Spiele als verloren zählten. Aber keiner wusste wirklich was genaues, ein gewisser Alex hatte die Verantwortung und der war nicht aufzutreiben. Denn dieser Alex spielte selbst im Turnier mit, war gleichzeitig Schiri und sah alles sowieso nicht so eng.

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Also warteten wir in der prallen Sonne – Schatten gab’s so gut wie keinen – bis wir um 16 Uhr dann endlich unser erstes Spiel hatten. Gegen die Caipiranhas. Den ersten Satz verloren wir mit 1 Punkt, im zweiten erreichten wir zumindest einen Sudden Death, verschenkten diesen aber leichtfertig.

Dann schauten wir Fußball.

Unser zweites Spiel, um ca. 20 Uhr, gewannen wir klar. Und danach ging’s nichts wie ab zur Münchner Freiheit. Sarah wollte dort noch ‘nen Schweden zum Trösten finden ;-)

BBlue on air

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Am Donnerstag konnte ich unsere Organisatorin BBlue beobachten, wie sie sich heimlich auf das top besetzte SG-Beach-Turnier vorbereitet. Sie flog mehrmals über den Sonnenplatz, übte Luftsprünge, Pirouetten, Fangen und Jubeln. Keine Ahnung wofür sie ihren Rythmus schulte. Aber dieses Geheimnis wird sie sicher am Samstag lüften.